hipcheck
- Z-Blogger in chief -

Die Vice-Redaktion mag Tocotronic mehrheitlich nicht, schreibt Vice (Pöbel und Gesocks!) Zum Interview schickt sie dann aber doch einen zumindest Okay-Finder.

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One cannot always tell what it is that keeps us shut in, confines us, seems to bury us, but still one feels certain barriers, certain gates, certain walls. Is all this imagination, fantasy? I do not think so. And then one asks: My God! Is it for long, is it for ever, is it for eternity? Do you know what frees one from this captivity? It is very deep serious affection. Being friends, being brothers, love, that is what opens the prison by supreme power, by some magic force.
Vincent van Gogh, letter to his brother, July 1880. Aus dem Vortwort der Agassi-Biographie Open.
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Mir fehlen die Worte über so viel Dummheit. Ich zahle sehr gerne für hochwertige Angebote. Aber hier soll ich nicht mal mehr die normale Webseite ansurfen durfen, damit ich die iPhone-Apps kaufe??? So kann man natürlich auch mit Kunden umgehen. Wirkt aber irgendwie verzweifelt, so als ob your medium is dying.

Entwickelt eine schöne App, mit der ich die Printausgabe komfortabel am iPhone lesen kann, und ich werde die ein oder andere iPhone-Zeitung abonnieren. Zum Beispiel, wenn Conde Nast diesen Plan auch für Wired umsetzt. Aber setzt mir keine Pistole auf die Brust. Gibt’s in Euren Führungsetagen keinen, der glaubt, dass die Leser das irgendwie unsympathisch finden könnten?

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Links am Donnerstag

  • Ausdruck: Blogger Jeriko hat einige lesenswerte Blog-Einträge von Edelfedern wie Anke Gröner oder Nilzenburger zusammengetragen, mit InDesign indesignt und zu einem Magazin zusammengestellt, das man als PDF ansehen kann, oder, ahm, ausdrucken kann: “Ausdruck - ausgewählte Beiträge der deutschen Blogospähre”.
  • Froh: “Das FROH! Magazin möchte Menschen dazu inspirieren, neu über die Gesellschaft nachzudenken, in der wir leben. Wir glauben, dass das am Besten mit einem Non-Profit-Konzept zu realisieren ist: FROH! kommt komplett ohne Werbung aus und stellt damit eine unabhängige Stimme im medialen Diskurs dar.” Hab noch nie gehört von dem Ding. Hab mir die aktuelle Ausgabe #2 mal bestellt.
  • Dead Snow: Warum habe ich die Zombie-Nazis eigentlich noch nicht gesehen? Wird geändert.
  • iPhone-Tethering: Man weiß nie, wann man es mal dringend braucht. Deshalb diese Anleitung gedelicioused.

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angeleenie:

thedailywhat:

Whoops of the Day: Macy’s ran an ad today in Philly congratulating the home team on their “back-to-back” World Series wins. Except that the Phillies are well on their way toward definitive decimation at the hands of the Bombers, and those T-shirts are well on their way toward making some Third World kid very happy for a little while.
[via.]

angeleenie:

thedailywhat:

Whoops of the Day: Macy’s ran an ad today in Philly congratulating the home team on their “back-to-back” World Series wins. Except that the Phillies are well on their way toward definitive decimation at the hands of the Bombers, and those T-shirts are well on their way toward making some Third World kid very happy for a little while.

[via.]

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Heute ist eben ein Tag schlechter Nachrichten: Zu Guttenberg macht aus Afghanistan einen Krieg, Nordkorea macht Uran waffenfähig, und bei den Bayern macht sich Ottl warm.
Re-Reading the 11-Freunde-Ticker zur Bayern-Gala gestern.
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Mashable mit einer detaillierten Beschreibung über das location-based social network “Foursquare”, das in den wenigen hauptsächlich US-amerikanischen Städten, in denen es schon verfügbar ist, offenbar ein Nerd-Erfolg ist.

Hier in Deutschland gibt es bisher nur Gowalla, das einen ähnlichen Ansatz verfolgt, aber zumindest in München nur sehr spärlich genutzt wird. Nach meinen Stichproben sind Orte wie die @Niederlassung oder der Münchner Apple-Store mit um die fünf Besuchern die Top-Spots der Stadt.

Aber: Foursquare soll “within weeks” weltweit verfügbar sein.

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Eben aus der Schwäbischen Zeitung (sic!) erfahren, dass es am 22. Januar ein neues Tocotronic-Album geben wird, als Abschluss der “Berlin-Trilogie”. “Schall und Wahn” ist wieder von Moses Schneider produziert und soll handeln von “einer infernalischen Welt, die von Liebe und Vebrechen beherrscht wird.”

Inferno gibt’s jetzt schon auf einer “Tocotronic vs. Deichkind”-Split 7”, zu der kann Tocotronic den Evergreen “Ich verabscheue Euch wegen eurer Kleinkunst zutiefst” und Deichkind einen neuen Song beigetragen haben, der ziemlich schlecht und ziemlich wahnsinnig ist, sodass er also höchstens @karummms gefallen könnte. Gut, das Ding ist eh schon ausverkauft. Und hören und ganz schnell wieder abschalten man “Die Tocotronic Die” auch bei myspace, wenn man denn unbedingt will.

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Bashing JBK since 1992

Als ich vergangene Woche las, dass Mario Barth Premieren-Gast bei “Kerner” werden würde, wollte ich eigentlich was dazu twittern. Aber leider bin ich bei Weitem zu unkreativ als dass ich dem Ausmaß des Grauens auch nur halbwegs hätte Genüge tun können.

Umso lustiger, was jene Lohnschreiber, die von ihren Chefs aus ganz bestimmt niederen Beweggründen dazu gezwungen wurden, durch diese TV-Hölle zu gehen, so aufgeschrieben haben. Deshalb hier jetzt und ab-gecopy/pasted die schönsten Kerner-Verrisse aus meinem RSS-Reader:

Meedia: “Mit seiner Premierensendung “Kerner” bei Sat.1 hat Johannes B. Kerner Maßstäbe gesetzt: in Sachen Langeweile und Uninspiriertheit. Gäste und Themen, die eine Woche zuvor schon bei Günther Jauch zu sehen waren, der unerträgliche Mario Barth, der auch in Kerners Abschiedsshow beim ZDF war, krude Themen und viele Längen machten die Sendung schwer erträglich. Es kam die angekündigte Mischung aus dem alten ZDF-Kerner und „stern TV“. Nur alles viel, viel schlimmer.”
Süddeutsche Zeitung: “Lahme Einspielfilme über Baustellen auf deutschen Autobahnen, ein Interview mit einer Ex-Aldi-Mitarbeiterin, die sich über die Geschäftspraktiken ihres ehemaligen Arbeitgebers beschwerte, Alltagstipps vom Rechtsanwalt zu angeblich skurrilen Rechtsfällen - die Themenauswahl erinnerte schon schwer an “Stern TV”. Mit dem feinen Unterschied, dass Kerner eben nicht Günther Jauch ist.”
Stern.de: “Die volle Ladung Kerners adäquater Selbsteinschätzung gab es am Montagabend nun zum ersten Mal bei Sat1 zu sehen. Da war vielleicht viel “Wollen”, aber nur wenig “Können”. Die erste “Kerner”-Ausgabe überraschte mit beliebigen Themen, null Aktualität, viel zu langen Einspielern, peinlichem Service-Getue und vor allem: viel Langeweile.”
Focus: “Nur etwas fehlt: Die Showmaster-Kaffeetasse, die er früher so lettermännisch zum Mund führte. Dafür ist die Argumentationshilfe, der Kugelschreiber, mit dem er auf seinen neu gebrandeten „Kerner“-Kärtchen die Fragen ortet, noch dicker als früher. Beste Voraussetzungen für die nächste Sendung, auf deren heiße Themen wir fiebrig warten: Ist das November-Wetter noch viel verregneter, als es früher schon war? Werden die Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr nicht immer länger? Und wie steht es um die Qualität der Boulevard-Magazine im deutschen Fernsehen?”
DWDL.de: “Mysteriös auch, dass mehrfach suggeriert wurde, die Sendung sei live. So wurde das TV-Publikum zu Beginn aufgerufen im Internet Fragen zum Thema Kündigungsgründe zu hinterlassen, die dann später mit dem Arbeitsrechts-Experten geklärt werden sollten. Später war die Rede davon, dass es “stapelweise Mails” zu beantworten gäbe. Nur wie bloß? Die Sendung war gar nicht live - und reiht sich damit in eine merkwürdige Unart der TV-Sender ein, neuerdings ihr Publikum für dumm zu verkaufen, so wie es Sat.1 und RTL schon dreist bei “Deutschem Fernsehpreis” und “Deutschem Comedypreis” versuchten.”

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Das Süddeutsche-Blog Besser München hat mal ein paar Etablissements zusammengetragen.

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Wir merken uns 20 Passwörter, aber nicht mal unsere eigene Festnetznummer.
Touché. (Aus dem Radio-Spot zum Relaunch der Welt Kompakt)
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emonk:

Need. Site license.

emonk:

Need. Site license.

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Mit der Einführung des Kindle in Deutschland ist endlich auch die Kindle iPhone-App brauchbar (wenn auch nur im US-Store zu bekommen). Denn jetzt kann man auch mit einem deutschen Amazon.de-Account Kindle-Bücher kaufen, die dann in wenigen Sekunden auf das iPhone übertragen werden.

Statt so

sieht das dann also in unter einer Minute so aus

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